Monate: März 2015

Gibt es Gott überhaupt?

Spinnt Gott eigentlich und gibt es Gott überhaupt?

Zu Anfang möchte ich eins klarstellen, dies soll keine Debatte über Religionen oder den Glauben im allgemeinen auslösen. In diesem Artikel möchte ich nur über meine ganz persönlichen Gefühle schreiben die ich, in den einzelnen Phasen seit Elai’s Geburt, durchlebt habe. Es handelt sich ausschließlich um meine Gedanken und meine Gefühle. Gott? Ich kenne keinen Gott In der ersten Zeit nach Elai’s Geburt war alles ziemlich turbulent. Alles passierte so schnell und ich hatte keine Zeit es zu verstehen. Es war als stünde mein Leben still. Das der anderen ging weiter. Alle schienen glücklich zu sein. Nur ich nicht. Von dem einen Moment auf den anderen war nichts mehr, wie es vorher war. Mein ach so perfektes Leben war vorbei. Geschichte. Jetzt war mein Leben scheiße. Ich hatte ein behindertes Kind am Bein. So hatte ich mir das alles nicht vorgestellt und ich hatte es im Universum auch ganz sicher anders bestellt. Verdammt. Hat mich eigentlich jemand gefragt, ob ich das will?! In dieser Phase habe ich keinen Gedanken an Gott verschwendet. Das ging auch …

Tag im Kinderkrankenhaus Köln

Endoskopietermin – der 3. Anlauf

Wie läuft das eigentlich so ab? So eine Endoskopie. Und was muss man alles vorbereitet haben um dann auch an  alles gedacht zu haben? Den Termin zur Endoskopie mussten wir bereits 2x verschieben, bis wir dann endlich den 3. Termin wahrnehmen konnten. Beim ersten geplanten Termin hatte ich über Nacht Fieber bekommen. Den zweiten Termin mussten wir absagen weil ich zu erkältet gewesen war und zusätzlich nachts zur Unterstützung Sauerstoff benötigte. Alles keine guten Voraussetzungen für eine Vollnarkose. Beim 3. geplanten Anlauf wusste ich dann keine Ausreden mehr… Also auf geht’s. Ach halt. Ganz so einfach mal eben los geht ja auch nicht. Im Vorfeld bereits muss einiges erledigt sein. Gefühlt ist dies mein 20. Besuch in der Endoskopie. X Wochen vor der Endoskopie: Abstriche Manchmal muss man halt eben Abstriche machen und das nicht nur bei seinen Vorstellungen und Wünschen. Ein Glück, dass ich hier nicht derjenige bin der Abstriche machen muss. Nein, die muss mein Lieblingskinderarzt Dr. M. aus R. machen. Und zwar nicht überall, sondern nur am Tracheostoma und am Button (Gastrostoma). Und …

Besuch in der Geisterstadt Immerath

Ausflug in eine Geisterstadt – Ausflug

Uhhhhh. Uhhhhh. Uhhhhh. Das wird ein ganz gruseliger Artikel. Aber ich fange wie immer, am besten am Anfang an. Wir waren gestern bei Freunden. Kennen gelernt haben wir uns im Krankenhaus. Meine kleine Freundin wurde ca 1,5 Monate nach mir geboren. Ich lag also schon etwas länger auf meiner Station und meine Freundin kam neu dazu. Unsere Eltern haben sich von Anfang an gut verstanden. Meine Freundin ist auch sehr krank. Allerdings ganz anders als ich. Sie lag ein paar Wochen mir mir im Zimmer und durfte dann nach Hause. Meine Mama war ganz traurig. Man findet ja nicht immer Menschen, mit denen man sich so gut versteht. Wie ihr vielleicht wisst, musste ich mein erstes Weihnachtsfest im Krankenhaus verbringen. Mir hat das zwar nicht sehr viel ausgemacht aber meine Mama war deswegen sehr traurig. Tja, und wie der Zufall es so will kamen im Dezember meine Freundin und ihre Eltern wieder zu uns. Nicht geplant. Und meiner Freundin ging es auch gar nicht gut. Wir waren dieses Mal zwar in verschiedenen Zimmern aber trotzdem …

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Von komischen Müttern und meiner Spielgruppe

Endlich! Endlich ist es soweit! Ich gehe jetzt in eine Spielgruppe. Aber ich fange am besten mal vorne an. Eltern sind manchmal komisch Vor ca. 5 Wochen hat Mama immer zu mir gesagt, dass jetzt etwas ganz tolles passiert. Sie hat mich immer gefragt ob ich aufgeregt bin. Ob ich mich auf die Spielgruppe freue? Jetzt mal ehrlich! Woher soll ich bitte wissen was eine Spielgruppe ist?! Und da ich das nicht weiß, wieso sollte ich dann bitte aufgreget sein?! Manachmal ist meine Mama schon echt komisch… Also nein! Ich war nicht nervös und gefreut habe ich mich darauf auch nicht. Dafür war Mama aber umso nervöser und voller Vorfreude. Manchmal sind Eltern recht seltsam. Und dann sagen sie immer, wir wären komisch. An einem Mittwoch war es dann soweit. Mama hat mich und meine Krankenschwester eingepackt. Das fand ich schon toll. Ich freue mich immer, wenn ich hier mal raus komme. Aber was dann passierte hat mich doch umgehauen. Alle Mamas sind lustig Wir sind zur besagten Spielgruppe gefahren. Da waren noch viel andere …

Zuhause auf Zeit neu eröffnet – Teil II

Endlich kommt der 2. Teil der Eröffnungsfeier des Ronald McDonald Haus in Sankt Augustin. Bekannte Gesichter Neben den Vorständen von McDonalds und der Kinderhilfestiftung waren auch bekannte Gesichter aus dem TV bei der Eröffnungsfeier. Persönlich getroffen haben wir Oliver Pocher, welcher uns während der Eröffnungsfeier zur Bühne bat um uns  Fragen zu unserem Aufenthalt in einem Ronald McDonald Haus zu stellen. Z.B. wie uns das Haus in der schweren Zeit mit Elai geholfen hat eine Familie zu bleiben. Meine Mama ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, vor den geladenen Gästen auch darüber zu erzählen, wie sich die Geschwisterkinder in dieser Zeit fühlen und wie wichtig es ist, dass diese trotz der neuen Situation nicht benachteiligt werden dürfen. Auch Eckart von Hirschhausen stand uns für ein Foto für unser Familienalbum zur Verfügung. Zu ihm haben wir eine „ganz besondere“ Beziehung. Im Juli 2013 hat er Papa der Mama Eintrittskarten zu der damaligen Show „Wunderheiler“ geschenkt. Im Rahmen des Bühnenprogramms bekam man die Gelegenheit eine Karte auszufüllen auf der man sein ganz persönliches Wunder aufschreiben konnte. Dies Karten wurden …